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Die Galerie Bremer in der Fasanenstraße 37 ist eng verbunden mit dem Namen Rudolf van der Lack, der deren Geschicke nach dem Tod sei-ner Lebens-gefährtin und Galeriegründerin Anja Bremer seit 1985 lenkte. Sein eigentlicher Wirkungsort war allerdings die im Hinterzimmer befindliche, von dem Architekten Hans Scharoun entworfene Bar. Rudi, wie er von vielen genannt wird, ist schon zu Lebzeiten eine Legende. Sein Charisma ebenso wie seine Cocktails waren ein Anziehungspunkt für Nachtschwärmer und Kunstliebhaber. Am 31. Juli d.J. hat er aus Altersgründen seinen Abschied genommen. Seit dem 01. Oktober gibt es eine neue Betreiberin, die Firma ArtCultura, tätig auf dem Gebiet Kunst und Kultur, Musik und Events. Inhaber Rolf Rohlow und seine künstlerische Leiterin Rosanna K. wollen Galerie und Bar in Rudis Sinne weiterführen, wie sie sagen, aber auch ein eigenes Profil entwickeln und die Galerie wieder mehr in den Vordergrund rücken. „Altes soll bleiben, Neues entstehen“, so Rohlow. Die Galerie soll wieder ein Ort werden, an dem sich sowohl etablierte wie junge begabte KünstlerInnen gleichermaßen vertreten fühlen, wobei ArtCultura den Rahmen weiter stecken will als es bisher der Fall war. Neben Bildern und Skulpturen soll es auch Fotoausstellungen, Lesungen und Buchvorstellungen sowie Musikveranstalt-ungen geben.
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Außerdem können die Räume für Sonder-veranstaltungen und geschlossene Gesellschaften gemietet werden. Gleich zur Neueröffnung konnte die Galerie mit einem Highlight aufwarten. Der renommierte Berliner Künstler Wolfgang Nieblich (siehe Porträt in diesem Heft) zeigte Bilder und Objekte aus seiner Werkgruppe Gedankentürme. Mitte November ging es weiter mit Volkmar Haase, dessen Skulptur „Woge“ diagonal im Raum“ am 16. November auf dem gepflasterten Platz vor den Ausstell-ungsräumen der Galerie aufgestellt wurde. Haase gehört zu den „alten“ Künstlern der Galerie. Bis zum 21. Januar 2006 sind seine Werke unter dem Titel „Von der „Woge“ zum „zirkular“-Zitat“ zu sehen. Eröffnet wurde die Ausstellung offiziell am 19. Novem-ber 2005 mit einem Einführungstext von Philip Peter Schmidt, der von dem Schauspieler Guenter Hanke vorgetragen wurde. Die erste Lesung fand am 21. November statt. Krikor Melikyan, armenischer Schauspieler und Poet, stellte seinen Erzählband „Damals, und ein Koffer“ vor, der im Verlag Das Arsenal erschienen ist.
Termine sind unter
www.galerie-bremer.com
sowie in der aktuellen Tagespresse zu finden.
Galerie Bremer
Fasanenstraße 37, 10719 Berlin
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